Schutzgemeinschaft Harthäuser Wald e.V.
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10 Jahre Windpark Harthäuser Wald – ein politisches Versagen mit tödlichen Folgen

Mäusebussard an F1
Schlagopfer Mäusebussard an F1

Der Betreiber des Windparks Harthäuser Wald feiert „10 Jahre Erfolg“.

Wir sehen: 10 Jahre dokumentiertes Sterben geschützter Arten – und ein systematisches Wegsehen der Verantwortlichen

Gestern Morgen wurden erneut zwei Mäusebussarde als Schlagopfer gefunden, an den Anlagen J3 und F1. Zwei streng geschützte Greifvögel – getötet durch Windkraftanlagen, deren Risiken seit Jahren bekannt sind. Diese Funde sind keine Ausnahme. Sie sind die Folge eines Problems, das nie ernsthaft gelöst wurde. Denn was tatsächlich geschieht, wird nicht vollständig erfasst: Ein Großteil der Schlagopfer wird nie gefunden. Füchse, Marder und andere Aasfresser beseitigen die Kadaver oft innerhalb kurzer Zeit. Die offizielle Wahrnehmung bleibt dadurch zwangsläufig unvollständig – und politisch bequem. Besonders dramatisch ist die Situation bei Fledermäusen. Jahr für Jahr sterben zahlreiche Tiere – durch Kollisionen oder durch die tödlichen Druckverhältnisse an den Rotoren. Auch das ist seit langem wissenschaftlich belegt. Und dennoch wird der Betrieb der Anlagen nicht ausreichend angepasst. Die Verantwortung dafür liegt nicht nur beim Betreiber. Auch die Genehmigungsbehörden und die politische Ebene tragen Verantwortung dafür, dass diese Zustände seit Jahren andauern. Schutzvorschriften existieren – doch sie werden offensichtlich nicht konsequent umgesetzt oder kontrolliert. Stattdessen wird gefeiert. Ein Windpark, der regelmäßig geschützte Arten tötet, ist kein „Vorzeigeprojekt“. Er ist ein Beispiel dafür, wie Naturschutz in der Praxis ausgehöhlt wird, sobald wirtschaftliche Interessen dominieren.

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Heute Show im WP Obersulm - Bretzfeld: Pubantz und die Gelbbauchunken

Kommentar zum Beitrag ZDF heute Show ab ca. 8:00 min: https://www.youtube.com/watch?v=AWkqHE7Ri7s

„Den Gelbbauchunken geht es sehr gut bei uns“ entgegnet Pubantz (WP Obersulm – Bretzfeld/Bürgerenergie Hohenlohe)…..s. Anhang, Artikel Heilbronner Stimme heute über die heute Show vom vergangenen Freitag.

Das kann nur jemand sagen, der keine Ahnung von der Biologie der Gelbbauchunke hat (oder dem es egal ist)!

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Buchempfehlung "Das Ende der Evolution"

Von einem der bekanntesten deutschen Evolutionsbiologen

Der Klimawandel ist endlich in aller Munde. Doch so alarmierende Ausmaße er auch angenommen hat – er ist nur Nebenschauplatz angesichts der apokalyptischen Reiter, die in einem Akt der Verwüstung gegenwärtig über die Erde ziehen: Bevölkerungsexplosion, Ressourcenverknappung, Umweltzerstörung und Artensterben.

In seiner ebenso umfassenden wie beklemmenden Analyse sieht der renommierte Evolutionsbiologe Matthias Glaubrecht mit dem sich abzeichnenden Massenexitus, dem größten Artenschwund seit dem Aussterben der Dinosaurier, eine weltweite biologische Tragödie auf uns zukommen. Der Mensch ist heute so zum größten Raubtier und zum entscheidenden Evolutionsfaktor mutiert, der die Existenz aller Lebewesen – auch seine eigene – gefährdet.

Ob das Ende der Evolution, das spätestens ab Mitte des 21. Jahrhunderts ein realistisches Szenario zu werden droht, noch aufzuhalten sein wird, darüber wird allein unser Tun in den unmittelbar vor uns liegenden Jahrzehnten entscheiden.

Buchempfehlung "Stumme Erde"

Kämpferisch, bezaubernd, eindringlich: Goulsons Opus magnum über die Bedeutung der Insekten. „Dieses Buch lässt Sie anders über unser Recht auf Herrschaft über den Planeten denken.“ Daily Telegraph

Insekten mögen klein sein, aber sie verrichten die großen Arbeiten auf unserer Erde. Sie entsorgen Abfälle, bestäuben Pflanzen, ernähren unzählige Tierarten und bereichern die Welt mit ihrer vielgestaltigen Schönheit. Dennoch wird ihr Beitrag kaum wahrgenommen und Tag für Tag sterben hunderte Arten aus. Was bedeutet ihr Verschwinden für uns Menschen?
Dave Goulson zeichnet das Bild vom Aufstieg und Niedergang der Insekten. Wie kein anderer vermag er vorwegzunehmen, was genau passieren wird, sollte das Insektensterben nicht gestoppt werden. Ein Leben ohne Himbeeren und Schokolade ist sicherlich vorstellbar, globale Hungersnöte sind jedoch die ernste Folge des Insektensterbens. Wer „Stumme Erde“ liest, wird Insekten mit anderen Augen sehen lernen und handeln.

Dave Goulson, geboren 1965, ist Professor für Biologie an der University of Sussex und einer der bekanntesten Naturschützer Europas. Bei Hanser erschienen Und sie fliegt doch (2014), Wenn der Nagekäfer zweimal klopft (2016), Die seltensten Bienen der Welt (2017) und Wildlife Gardening (2019). Dave Goulson lebt in Blackboys, East Sussex, wo er seit vielen Jahren sein eigenes Bestäuberparadies betreut.

Link zum Verlagstitel

Waschbären

Waschbären im Harthäuser Wald

Als invasive Art hat sich der Waschbär auch in unserer Region ausgebreitet und richtet sehr großen Schaden an. Sein Beutespektrum ist groß und umfasst neben Amphibien zahlreiche Vogelarten, Fische, Muscheln, Reptilien und Säugetiere. Im Harthäuser Wald wurde wahrscheinlich deutschlandweit erstmalig auch der giftige Feuersalamander als angenommenes Beutetier gefunden; der DNA Nachweis zum sicheren Nachweis einer Prädation durch den Waschbären steht noch aus.

Weiterlesen: Waschbären
  1. Kontrolle der Feldermauskästen Winter 2022/2023
  2. Wie wir aktuell für den Wald und die Natur aktiv sind
  3. Offener Brief an Staatssekretär Dr. Andre Baumann
  4. Besorgniserregende Häufung von Schlagopferfunden im Windpark Harthäuser Wald

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Aktuelles

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Allgemeine Nachrichten

  • Die Nächte der Kröten - Film von Hans Schweiger und Ernst Arendt 14. Januar 2023
  • Hufeisennasen live erleben 06. Juni 2017
  • Biodiversitäts Symposium der Naturschutzinitiative in Esslingen 12. Februar 2017
  • Buchempfehlung: Das 6. Sterben 02. November 2016
  • Bürger Hüffenhardts lehnen Windenergie im Wald ab! 31. Oktober 2016
  • Fledermäuse und Windenergieanlagen - EUROBATS 14. September 2016
  • 79% lehnen Windkraft im Wald ab 28. August 2015
  • Artenschutzrechtliche Prüfung war in Ordnung - Schwarzstorch hat Pech gehabt 12. April 2015
  • Studie "Windenergie im Lebensraum Wald" (Deutsche Wildtier Stifung) 16. November 2014
  • Die Holzlüge 12. Oktober 2014
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